Mythen - Die Barf-Planer - natürlich futtern für Hund und Katz

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Mythen

BARF

Mythen über B.A.R.F.
Über die Rohfleischfütterung gibt es viele "Mythen".
Mit solchen Vorurteilen sieht sich jeder, der sich als BARFer outet, mehr oder weniger offen konfrontiert.
Leider halten einige dieser Vorurteile, gegenüber der artgerechten Rohfleischfütterung, wie wir finden, zu viele Hunde und Katzenbesitzer davon ab, Ihr Haustier artgerecht zu ernähren.
Wir haben hier die häufigsten "BARF Mythen" aufgelistet und möchten Ihnen mit einfachen und verständlichen Erklärungen helfen, Ihre Ängste vor dem BARFen zu überwinden.

Mythos 1 -  BARF ist kompliziert!
Unsere Haustiere können Mineralien und Vitamine speichern um diese, z.B.in einer Mangelsituation, aus ihrem Depot abzurufen!
Dies hat die Natur aus gutem Grund so eingerichtet.
In der Natur muß der Hund oder die Katze fressen was sie erlegen kann.
Da gibt es auch mal den ein oder anderen Mangel zu überbrücken.
Es muß also auch bei der Rohfleischfütterung nicht grammgenau abgewogen und zugeteilt werden.
Ein abwechslungsreicher Speiseplan reicht in der Regel aus Ihr Haustier gesund zu ernähren!
Im Gegenteil, ein Zuviel an verfütterten Zusätzen kann eher schädlich sein, da im rohen Fleisch alle Nähstoffe enthalten bleiben und nicht durch Erhitzen zerstört werden!

Mythos 2 - Hund und Katze brauchen Getreide!
Hunde und Katzen fressen die Mägen ihrer meist Getreide und Gras fressenden Beutetiere!
Diese haben das Getreide und die Kräuter in den Mägen zum Einen in verschiedenen Stadien bereits vorverdaut, zum Anderen liegen die Kohlenhydrahte nur in begrenzter Menge vor. Stellen Sie sich die Größe eines Mäusemagens nur einmal vor!
Für den Hund / Wolf, steht eine Kuh eher selten auf dem Speisplan, sondern er lebt in der Regel von Geflügel, Vögeln, Hasen und sonstigen kleineren Beutetieren.
Das Wichtigste hierbei ist aber die Feststellung, dass Hunde und Katzen mit einem Darm ausgestattet sind, der auf das Fressen von Fleisch optimiert ist.
In Relation zu einem Kanninchendarm ist der Darm des Hundes um ein vielfaches kürzer und somit zur Verdauung von Kohlenhydrahten nur bedingt geeignet!

Mythos 3 - Zuviel Eiweiß macht Nierenkrank!
Das natürliche Futter einer Katze sollte zu 93 % aus hochwertigem Eiweiß bestehen, beim Hund sind es etwa 70-80 %.
Wie schon erwähnt erlegt z.B. die Katze meist Mäuse, kleine Vögel usw. Die aufgenommene Kohlenhydratmenge ist so gering wie die Mägen der Futtertiere klein sind!
Hunde und Katzen benötigen hochwertige Eiweißbausteine die durch das Erhitzen der Nahrung, z.T. schon ab 40 Grad, zerstört werden. Dies ist oft der Grund für auftretende Probleme. Minderwertige, künstlich hinzugefügte Eiweißstoffe, können nicht verstoffwechselt werden. Das gilt besonders für pflanzliche Eiweiße. Die Kürze des Darms und die vorherrschende Darmflora können diese nicht aufspalten und, wie etwa wir Menschen, für den Muskelaufbau nutzen!















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Mythos 4 - Im Fertigfutter ist alles drin!
Jedes Fertigfutter wird in der Regel zumindest erhitzt.
Damit sind die für Hunde und Katzen im rohen Fleisch enthaltenen, so wichtigen Nährstoffe, in der Regel zerstört.
Selbiges gilt auch für abgekochtes Fleisch oder gekochte Knochen! (gekochte Knochen können für Hunde lebensgefährlich sein!)
Bei der Herstellung von Trockenfutter wir meist das Extrudat-Verfahren angewendet. Hierbei wird das eingesetzte Tiermehl und das Getreide auf 180 Grad erhitzt und unter Entziehung sämtlicher Flüßigkeit, mit etwa 60 bar Druck durch eine Matrize gepresst, um es haltbar zu machen.  
Bei diesem Vorgang werden die für den Hund und die Katze wichtigen Nährstoffe, Enzyme, Mineralien und Eiweiße weitgehend zerstört.
Die z.T. nun künstlich wieder hinzugefügten Vitamine, Mineralien und oft sogar pflanzlichen Einweiße, werden vom Darm Ihres Hundes und Ihrer Katze, wegen fehlender Begleitstoffe zwangsresorbiert und gelangen über die Blutbahn nun ungehindert in alle Organe.
Da der Organisums Ihrer Katze und Ihres Hundes auf eine so übermäßige Zufuhr bestimmter Mineralstoffe aber gar nicht eingestellt ist, kann es zu einem überforderten Stoffwechsel kommen, der dann im Laufe der Zeit verschiedene Krankheiten verursachen kann!
Zugefügte pflanzliche Eiweiße können vom Margen- Darm Trakt eines Fleischfresser nur bedingt oder gar nicht umgewandelt werden und fehlen gänzlich beim Muskelaufbau ihres Tieres!
Das feine Zusammenspiel von Vitaminen, Spurenelementen und Enzymen ist ein sensibles System, das bei weitem noch nicht ausreichend erforscht wurde!
Die Gefahr, dass Ihr Haustier durch die tägliche Zufuhr künstlicher Zusätze gesundheitliche Folgeprobleme bekommen kann, ist sicherlich größer als die Gefahr durch eine einfach "gestrickte" Rohfleischfütterung einen Mangel im tierischen Oragnismus zu erzeugen!

Mythos 5 - rohes Fleisch enthält Bakterien die Hunde und Katzen krank machen!
Magensäure und Darm von gesunden Hunden und Katzen sind optimal auf diese Eventualität vorbereitet!
Die Magensäure Ihres Haustieres ist viel aggressiver als die des Menschen und kann mit im Futter enthaltenen Bakterien umgehen und diese in der Regel zuverlässig zersetzen.
Der Darmtrakt von gesunden Hunden und Katzen verfügt über eine Darmflora, welche der rohen Nahrung angepassten ist und die eignetlich zuverlässig Bakterien abtötet. Da der Darm des Fleischfressers entsprechend kurz ist, passiert die Nahrung den Darm auch entsprechend schnell. Auch damit trägt die Natur diesem Umstand Rechnung!
Wir von "Die Barf-Planer" verkaufen Frostfleisch direkt vom Schlachter!
Durch das sofortige Einfrieren direkt nach der Schlachtung und Herstellung, bleiben die Nährstoffe erhalten und einer Vermehrung von Bakterien wird zudem vorgebeugt!

Mythos 6 - Knochen machen Verstopfung - Knochen können splittern!
Eine übermäßige Fütterung roher Knochen kann auch bei einem bereits auf die Barf Fütterung umgestellten Haustier sehr trockenen Stuhlgang verursachen.
Die meisten Hunde die wegen einer Knochenfütterung unter massiver Verstopfung leiden, werden meist aber nur mal zwischendurch, und dann oft auch noch mit gekochten Knochen gefüttert.
Die Magensäure und die Darmflora eines auf Fertigfutter eingestellten Haustieres, kann die sporadisch gereichten Knochen aber nur mäßig zersetzen und es kann dadurch zu gesundheitlichen Problemen kommen!
Nur gekochte und Röhrenknochen splittern!
Rohe Knochen enthalten Faserstrukturen die die Elastizität gewährleisten die Knochen brauchen um der täglichen Belastung stand zu halten!
Ohne diese Elastizität würden die Knochen beim Jagen oder gejagt werden, beim Hüpfen und Springen, ständig brechen. Dies wäre der sichere Tod eines wild lebenden Tieres!
Durch das Kochen wird diese Faserstruktur in den Knochen zerstört und sie werden dadurch spröde!
Röhrenknochen sind sehr harte Knochen, wie z.B. Markknochen, können vom Hund kaum zersetzt werden und auch sie neigen zum Splittern.
Diese Knochen sind gefährlich für Ihr Tier und gehören nicht auf den Speiseplan!

Mythos 7
Rohes Fleisch macht aggressiv!
Lernen Sie unsere Hunde und die Hunde unserer Kunden kennen!
Im Gegenteil, durch die Beschäftigung z.B. mit einer ganzen Beinscheibe wird der Hund sicherlich ausgelasteter sein als wenn er das Futter im Napf in 90 Sekunden herunterschlingt!
Ein Hund der diese Beinscheibe dann vehement verteidigt hat sicherlich vorher auch schon seinen Fressnapf abgesichert!

Mhytos 8  
Rohes Fleisch enthält Würmer!
Meist bekommen Hunde und Katzen Würmer durch erlegte Mäuse oder über den Kontakt mit ihren Artgenossen.
Der Darm und die Darmflora eines mit rohem Fleich gefütterten Hundes, oder einer Katze, ist in der Regel sogar ein guter Schutz gegen Wurmbefall!
Wir von "Die Barf-Planer" beziehen unser Fleischsortiment nur von annerkannten und angemeldeten Tierfutterherstellern. Diese werden nach dem EU Hygiene Gesetz strengen Kontrollen unterzogen.

Mythos 9  
BARF ist teuer!
Je nach dem welches Futter Sie verwenden, kann es tatsächlich sein, dass Sie etwas mehr Geld für die artgerechte Rohfleischfütterung in die Hand nehmen müssen.
Hier eine Beispiel Rechnung für einen Hund mit ca. 25 Kg.
Mittelpreisiges Dosenfutter - 800 Gr. Dose.
Bedarf ca. 1 1/2 Dosen pro Tag
P.p.D. ca. 1,89 € = 2,85 € pro Tag
Bedarf Fleisch pro Tag ca. 500 Gr.
Durchschnittllicher Preis pro Kilo ca. 2,60 € = 1,30 € p.Tag für 500 Gr.
zuzügl. ev. Zusätze mit ca. 0,50 € Gesamtkosten pro Tag ca. 1,80 €

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